Männergesundheit – über den gar nicht so kleinen Unterschied
Shownotes
Männer leben ungesund und bekommen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Frauen kämpfen mit Migräne, Wechselbeschwerden oder Autoimmunerkrankungen – so lautet ein verbreitetes Klischee. Die Realität ist differenzierter. Zwar leben Frauen in Österreich im Schnitt rund 4,5 Jahre länger als Männer, gleichzeitig sterben Männer insgesamt deutlich häufiger vorzeitig, etwa an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es also tatsächlich – sowohl beim Auftreten von Krankheiten als auch beim Umgang damit. Deshalb ist „Männergesundheit“ in der Vorsorge längst ein Thema, und sie umfasst weit mehr als nur kardiologische oder urologische Beschwerden. Was den „gar nicht so kleinen Unterschied“ ausmacht, darüber spricht Gastgeberin Erika Sander in der 57. Episode von HÖRENSWERT mit Dr. Marcus Franz, Facharzt für Innere Medizin.
Spezielle Beratung für Männer und Burschen leistet das Männergesundheitszentrum MEN in Wien https://men-center.at/
Wer Lust hat, sein Wissen zu testen, kann ein Quiz auf dem Portal des Gesundheitsministeriums machen: www.gesundheit.gv.at/service/tools/quizzes/maennergesundheit.html
Weiterführende Informationen zum angesprochenen Thema Darmkrebs bietet insbesondere die Krebshilfe Österreich unter https://www.krebshilfe.net/information/krebsformen/darmkrebs
Mehr zur Person erfährt man auf der Website von Dr. Marcus Franz https://www.internist-hietzing.at/
Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, schreiben Sie an gesellschaft@oeggk.at. Mehr Informationen und alle Podcast-Folgen unter oeggk.at/podcast. facebook.com/oeggk Produktion: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com Konzept und Grafik: accelent communications/www.accelent.at
Transkript anzeigen
00:00:04: Höhernswert – der Podcast der österreichischen Gesellschaft von Goldenen Kreuze.
00:00:18: Herzlich willkommen zur aktuellen Folge von Höhrenswert, ihrem Gesundheits-Podcast!
00:00:23: Heute gehen wir an einem ganz speziellen Thema auf den Grund nämlich den Unterschied zwischen Frauen und Männern in der Medizin und das gar nicht so klein.
00:00:32: Wir kennen alle die Vorurteile dass Männer sich ungesund ernähren und aufgrund dessen häufig Schlaganfälle bekommen oder einen Herzinfarkt.
00:00:42: Die Frage ist, stimmt das wirklich?
00:00:43: Und sind das typische Männererkrankungen?
00:00:47: Wenn ja, wie spiegelt sich das auch in der Prävention wieder?
00:00:50: Das diskutiere ich heute mit unserem Gastonexperten Dr.
00:00:54: Markus Franz – seines Zeichens Internist.
00:00:58: Herzlich willkommen!
00:00:59: Danke für die Einladung.
00:01:01: Ich falle jetzt auch gleich mit der Tür ins Haus, weil es mich wirklich interessiert.
00:01:05: Wir sprechen immer von Männer schnupfen und all diesen Dingen.
00:01:08: Gibt es wirklich medizinisch belegt einen Unterschied in Krankheitsbilden zwischen Frauen und Männern?
00:01:14: Es gibt sehr viele medizinische Unterschiede zwischen Mann und Frau abgesehen vom geschlechtlichen Unterschied.
00:01:19: aber in der Krankheitshäufigkeit und in der Art der Erkrankungen sind Männer zum Teil mehr betroffen als Frauen Wenn man die häufigsten Erkrankungen hernimmt, ein Herzgeister Verkrankung und Herzinfarkt.
00:01:30: Männer haben den Östergien-Schutz nicht in die Frauen haben über eine lange Zeit ihres Lebens.
00:01:36: Das ist ja der Hauptgründe warum Männer früher Herzgeisters Verkankungen kriegen.
00:01:39: Früher Herzinfarkte kriegen neben der genetisch vorbedingten Situation das Männer überhaupt riskanter leben, tendenzieller riskanter Leben mehr Suchterkrankheiten haben, mehr Unfälle haben.
00:01:51: also gibt es einige Dinge die wirklich mit der im Geschlecht per See verbunden sind und das unterscheidet sich zu einem Teil von den Frauen.
00:01:58: Das heißt, das ist dann tatsächlich auch der Umgang mit einer Krankheit und der Krankheitsverlauf, den Unterschied danach zum Teil ausmacht.
00:02:05: Der
00:02:06: Krankheits-Verlauf macht einen Unterschied.
00:02:08: Auch die Frühe bzw.
00:02:09: Zeitpunkt, wo ein Herzgeiß auf Erkrankungen auftreten ist bei Männern eben früher als befreund.
00:02:13: nach der Menopause – wir leben jetzt alle viel länger, jetzt kann man das besser vergleichen – nach der menopause gleichen sich Mann und Frau immer mehr an was die Krankheitshäufigkeit betrifft aber vor der menoppose sind die Männer eindeutig schlechter daran.
00:02:25: Selbstmord betrifft Unfälle, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle, Krebs und einige andere Dinge.
00:02:31: Also das würden Sie dann auch als die typischen Männerkrankheiten bezeichnen?
00:02:36: Oder gibt es da noch andere?
00:02:38: Im jüngeren Jahr sind das die Unfälle und Suchterkrankungen in Herz-Reißlauferkranken, die typische Männerkankungen unter Darmkrebs leider, dass seit zehn Jahren massiv im Ansteigenbegriffen speziell bei Jüngeren Menschen wie Frauen oder bei Männern mehr als bei Frauen.
00:02:52: Warum das so ist wissen wir noch nicht!
00:02:54: Aber das sind in den jüngeren Jahren die gefährlichsten Zeiträume, speziell zwischen XV und XXV.
00:03:00: Das sind die meisten Unfälle, weil die Männer einfach riskanter leben.
00:03:03: Da ist Mutproben und all diese Dinge.
00:03:05: Und dann in den späteren Jahren sind es dann ob Fünfzig die Herzinfarkte, da sind auch die Tumore, auch die Brustartate dann zum Problem wird.
00:03:13: Also das sind schon einige Dinge, die wirklich signifikant sind und auch die Unlustermänner rechtzeitig zu... Vorsorge zu gehen.
00:03:20: Ja,
00:03:20: das ist auch ein ganz spezieller Punkt dazu kommen wir auch noch.
00:03:23: aber mich würde jetzt interessieren Sie haben es schon kurz angesprochen.
00:03:27: also man weiß ja oder ich als Frau weiss wenn man in der Menopause ist oder die Menopause kann einfach durch den hormonellen Umstieg quasi dann Einzelne Krankheiten auch triggern oder auslösen.
00:03:42: Wie ist das beim Männern?
00:03:43: Kann man das vergleichen, gibt es da Ähnliches?
00:03:45: oder wie verhält sich das?
00:03:47: Es gibt Ähnlichness.
00:03:48: nur bei der Frau ist das viel komplexer als beim Mann.
00:03:50: Das ist einfach durch das ganze Hormongebäude.
00:03:52: Frauen sind komplizierter und viel fältiger aufgestellt in der Fruchtbarkeitsphase.
00:03:58: Bei den Männern nach der Während- oder Nachtermännerpause gleicht sich das ein bisschen an.
00:04:01: Das macht für die Frau die Umstellung auch schwerer weil sich der ganze Hörmon Ein Haus halt hier signifikant ändert.
00:04:08: Und bei Männern ist es so, dass das Testosteron sukzessive abnehmt zur Abfümmenvierzig-Fünftig.
00:04:13: Bei den meisten Männern oder bei sehr vielen Männern eher unmerklich – das merkt man dann am Körperbaude verändert sich ein bisschen und man neigt zum Bauch die Muskulatur wieder etwas weniger wenn man nicht gegensteuert.
00:04:23: aber der männliche Wechsel, die andere Pause wie's so schön heißt Die wird auch von manchen bezweifelt, dass es überhaupt gibt.
00:04:30: Weil die sagen das ist physiologisch, das nimmt halt ab die Testosteron-Menge im Körper.
00:04:35: aber es ist schon so, dass man das beobachten kann.
00:04:37: Auch wenn man in dem Bekanntenkreis verwandten Kreis schaut wie sich Männer verändern im Laufe der Zeiten und wie sie mit vierzig ausschauen und wie Sie dann mit sechzig ausschauen ist oft signifikant wirklich massiv unterunter.
00:04:46: Das ist bei uns ein anderes.
00:04:48: Bei Frauen ist es vielleicht Wenn Frauen haben wieder einen Eindruck, das ist mein subjektiver Eindruck als Mann und auch mein Eindruck wie ein Arzt, achten die Frauen mehr auf sich als die Männer.
00:04:58: Wobei es sich jetzt ein bisschen angreift.
00:04:59: Die Männer haben weniger Scheu zur Vorsorge zu gehen, darauf zu schauen was junge Männer machen.
00:05:05: Die erlebt es in der Ordination, die sind mehr körperbewusst geworden.
00:05:08: In den letzten zehn, fünfzehn Jahren ist das früher der Fall war.
00:05:11: Weil früher ist ein Mann nur dann zum Ausgegangen entweder wenn er schweren Männer schnupfen hatte oder da hat's meistens die Frau, die Freundin versorgte Situation oder immer noch irgendeine schwere Situation mit Unfall und Herzinfarkt.
00:05:23: Aber die Vorsorge an sich ist etwas... Das war immer schon eine Frauendomäne wahrscheinlich auch deswegen weil Frauen halt sehr früh beginnen regelmäßig zum Gynäkologen zu gehen.
00:05:34: Man wird dann als Frau mehr oder weniger das gewohnt, dass man immer wieder mal geht und sich anschauen lässt.
00:05:39: Das ist bei Männern ja nicht der Fall.
00:05:40: Dafür haben die Männer den Vorteil, die jungen Männer zu werden, weil der Stellungskommission alle durchgecheckt.
00:05:47: Zumindest
00:05:47: einmal.
00:05:47: Und da haben wir leider fürchterliche Ergebnisse, circa ein Drittel der jungen Männer mit achtzehn Jahren muss man sich vorstellen ist untauglich.
00:05:54: eine der Hauptgründe ist übergewicht.
00:05:56: zweiter Hauptgrund ist Probleme mit dem Skelett mit der Wirbelsäule.
00:06:00: dritter Hauptgrund sind Depressionen oder psychische Erkrankungen wo auch Suchterkankungen mitspielen weil es jeder dritte junge Mann ist eigentlich mit acht zehn schon krank und das ist er befunden.
00:06:10: sollte uns allen zu denken geben uns allen als gesellschaft und sollte auch politischer mal gesundheitspolitisch angegangen werden.
00:06:15: Ja, absolut.
00:06:16: Also ich glaube da gibt es ganz viele Anknüpfungspunkte.
00:06:20: jetzt gibt's ja auch wahrscheinlich dann spezifische Risiken die sich vielleicht vom Mann und von der Frau auch unterscheiden.
00:06:27: auf was sollte denn vielleicht auch eine Mutter schon bei ihrem Sohn dann schon frühzeitig achten?
00:06:33: Und dann halt auch in Folge der Mann natürlich selbst wenn er eine Einkompetenz auslebt damit eben er nicht krank wird.
00:06:41: Also ganz, ganz wichtig ist die Adipositas den Ereignung zum Übergewicht.
00:06:46: Das ist heutzutage wahrscheinlich eines der größten Probleme überhaupt.
00:06:50: Die wahre Pandemie ist der Adipositas weltweit in der westlichen Welt zumindest und da sollte man als Eltern schon in die Rolle eintreten dass man sagt okay wir müssen darauf schauen das sich die Kinder gesünder ernähren weil gerade Männer mit der Adepositas und wenn ich die Zahlen von der Stellungskommission her nehme ist es wirklich dramatisch Die haben da auch wenig Betreuung und wenig Animo.
00:07:10: Irgendwas zu tun, die werden vielleicht in der Schule gemobbt.
00:07:12: das macht es dann noch schlimmer.
00:07:13: Dann wechseln sie die Schule weil's zu dick sind Und niemand hilft ihnen wirklich.
00:07:16: Und da glaube ich ist das Elternhaus schon gefordert Zu schauen darauf dass eine gesunde Küche da ist nicht nur die Schule Viele sind ja den ganzen Tag in der schule Sohause.
00:07:25: gekocht wird nunmehr weniger.
00:07:26: Aber wenn man zu Hause kocht dann sollte man drauf schauen Dass man wenige industrialisiertes Essen zubereitet Also viel Frischkost viel Militäranekost, Fisch und Salate.
00:07:36: Das sollte man schon in jungen Jahren die Kinder darauf hintrimmen.
00:07:39: Jetzt im positiven Sinne hintrimmern, dass auch Olivenöl für einen Salat verwendet wird.
00:07:43: Und diese Dinge, das ist ein gesundes Essen, das kann man den Kindern beibringen.
00:07:46: Ich weiß aus meiner Erfahrung als dreifacher Vater.
00:07:48: Meine Kinder sind die Gesundheitsesser schlechthin da.
00:07:51: Boah nicht so sehr!
00:07:53: Ja, es ist aber ein typisches Thema.
00:07:55: Weil die Burschen dann oft dazu neigen eben eher ins Ungesunde abzutriften.
00:07:59: Das heißt, wir haben das Übergewicht.
00:08:01: Gibt es sonst noch Dinge auf die man achten sollte?
00:08:04: Weil sie haben vorher auch Depressionen und ja ... Also die Geschichten?
00:08:09: Die Onlineabhängigkeit, Internet-Zucht und alle diese Dinge sind wirklich signifikant.
00:08:13: Wobei wir hier zum Teil widersprüchliche Daten haben bei den jungen Männern, die neigen mehr dazu ins Netz zu gehen, Spiele zu spielen, Hände zu hängen wobei das Handy eher eine Mädchendomäne ist und der Computer, das Computerspielen mehr bei dem Buben oder den Burschen zu finden ist.
00:08:30: Und da sollte man auch darauf schauen im älterlichen Verantwortungsbereich, dass das nicht länger als ein zwei Stunden am Tag stattfindet.
00:08:38: Wir wissen wiederum aus Studien, dass zwei Stunden Surfen, Googling, Nachschauen spielen sogar gut sein kann für die Gehirnentwicklung.
00:08:46: aber wenn es dann länger wird, wenn's vier Stunden oder fünf Stunden und dann jeden Tag dann trifft die Kids wirklich ab in eine Parallelwelt und das ist auch nicht gut für die neurologische Entwicklung also für die gehirne Entwicklung.
00:08:58: Also das heißt im Grunde genommen ja... Fettleibigkeit, wenn man das sagen kann übergewicht.
00:09:04: Dann haben wir natürlich alles was den Geist irgendwie einschränkt, Zuchtpotenziale noch irgendetwas wo sie sagen dass es wirklich war so mein Auge drauf haben sollte.
00:09:15: dass weniger geworden ist in den letzten Jahren durch verschiedenste Einflüsse.
00:09:20: Aber junge Männer, Burschen sind einfach risikobereiter.
00:09:23: Stichwort Mutprobe und das draus dann nie und macht es und so.
00:09:27: Das stürzen sich dann auf dem wahrsten Sinne des Wortes in Situationen wo sie sich wehtun oder sogar vielleicht ums Leben kommen.
00:09:33: Es ist nach wie vor zu beobachten, dass bei den Burschern deutlich mehr ist als bei den Mädchen
00:09:38: Spannend.
00:09:41: Obwohl wir uns in so vielen Bereichen angleichen, aber da gibt es doch eben auch diesen Unterschied?
00:09:46: Da gibt's diesen Unterschied und das ist halt Testosteron geträgt muss man sagen.
00:09:48: also wenn man biologische Ursachen sucht dann ist das eindeutig der Testosteroneinstieg damit der Pubertät kommt den die Mädchen noch nicht haben.
00:09:55: Wir haben ja beide als Mann und Frau alle Hormone in uns.
00:09:57: Es kommt nur darauf an welchem Gleichgewicht und welchem Verhältnis sie zueinander stehen.
00:10:01: Bei dem Burschen ist dieser erste Testosteronschub nachweisbar ursächlich für Unfälle, Selbstverletzungen zum Teil auch für diese Mutprobengeschichten.
00:10:14: Da muss man darauf achten, dass man mal selten da ein bisschen steuerend eingreift.
00:10:19: Solange man kann, ob sechzehn-achzehn wird sehr schwierig oder dann sagen alle Kids, müsste ich nicht ein!
00:10:27: Jetzt haben Sie auch gesagt, Herzkreislauferkrankungen – das wissen wir.
00:10:30: Das ist ja die Todesursache Nummer eins gleichermaßen bei Frauen wie auch beim Männern in Österreich, wenn ich sogar weltweit sehe.
00:10:38: Ist weltweit
00:10:39: circa dieünfte oder doof?
00:10:41: Was sind sonst die hauptsächlich die Todeszursachen?
00:10:45: jetzt, wenn man vergleicht auch nochmal Männer mit Frauen, auch im späteren Alter?
00:10:50: Wir haben eine erhöhte Neigung zu Suiziden, die vollziehen die Suizide selbstmordig mehr als die voran.
00:10:55: Da gibt es mehr versuchte Suizider, die man selbst mal versucht hat.
00:10:59: Die voran Männer haben ja erfolgreiche jetzt unter Anführungszeichen Selbstmorde.
00:11:03: Denn den Zell, das ist ein Punkt wobei hier sehr schwer es einzugreifen.
00:11:07: Da muss man schon schauen ob depressive Verstimmungen Arbeitsplatz-Situationen da sind Mopping... Also das sind schon Sachen die Männer auch betreffen wo wirklich ganz massiv oder Internet-Mopping Das ist ja jetzt auch ein Ding dass wir früher so nicht gekannt haben.
00:11:19: Das ist einfach da!
00:11:21: Da sollten alle ein bisschen wachsamer sein auch was diese ganzen Hassgeraden betrifft die sich im Netz abspielen.
00:11:26: Da sind beide Geschlechter betroffen und das ist auch ein Thema das uns alle betriften glaube ich als Männer wie vor allem Jugendliche.
00:11:34: Und Männer generell haben mehr Darmkrebs in jüngeren Jahren, also Darm Krebs ist mittlerweile bei den unter-fünfzigjährigen zur tödlichsten Erkrankung überhaupt geworden und da sind die Männer leider Gottes führend.
00:11:46: Woran das liegt wissen wir noch nicht genau.
00:11:48: Das ist ein multifaktuelles Geschehen.
00:11:49: Ein Teil oder ein großer Teil ist sicher dadurch begründet dass wir ein anderes Essen heute haben als früher.
00:11:55: Wir haben in den letzten zwanzig Jahren so viel industrialisiertes Essen bekommen auf dem Märktewee wie noch nie zuvor.
00:12:01: Vorbehandelt, Hormonfleisch, alle diese Stichworte stimmen ja!
00:12:05: Und da sind wir alle aufgerufen, vielleicht uns ein bisschen zurück zu besinnen.
00:12:09: Auf eine gesündere Küche zu Hause einfach zuhause gesünder kochen frische Sachen zu kochen weil das ist womöglich einer der Hauptrisikofaktoren für die Positas für Herzgeißlerverkrankungen
00:12:20: und Blutfette.
00:12:21: Der greift einen ins andere.
00:12:23: Und dann natürlich die Blut.
00:12:24: Fette bei den Männern sind in jüngeren Jahren tendenziell höher als bei den Frauen.
00:12:28: es meistens genetisch bedingt aber auch ernährungsbedingt.
00:12:31: Da sollte man unbedingt darauf schauen, wenn das familiär bekannt ist.
00:12:34: Frühe Herzinfarkte bei den Vorfahren, Gefäßerkrankungen und Schlaganfälle.
00:12:39: Dann sollten die Männer schon als Jünger im Jahr ... ... mal eine Blutabnahme machen.
00:12:43: Das habe ich gesehen von der Stellung, da machen sie es sowieso.
00:12:45: Aber das sollte man dann einmal wiederholen, wenn sich ausgewachsen sind die jungen Männer mit... Wie schaut die Blutwette aus?
00:12:52: Wie schaut der Blutdruck aus?
00:12:53: Weil das ein lauter stille Killer!
00:12:55: Blutfette, hohe Blut fette und der hohe blutdruck, das spüren wir sehr lange Zeit überhaupt nicht.
00:13:00: Das kann man aber sehr leicht feststellen!
00:13:03: Ich bin auch da an sich dass ein Blutduck-Messer zu Hause wichtiger ist als eine Körpergewichtswaage weil ob ich fett bin oder nicht das sehe im Spiegel beziehungsweise sagt man es umfällt.
00:13:12: Aber welchen Blut druck ich habe?
00:13:14: Das weiß ich erst wenn er wirkliche Probleme macht und das macht dann entweder im Rahmen einer Blutduckkrise oder erst nach vielen Jahren hoher Blutdog das eine Gefäßkomplikation auftritt.
00:13:23: Jetzt haben wir ja viel über Krankheiten gesprochen und Sie haben es schon angesprochen, auch mit der Vorsorge.
00:13:28: Hängt das dann noch damit zusammen?
00:13:30: Also wenn wir jetzt beim Darmkrebs auch bleiben dass Männer vielleicht eigentlich viel weniger zur Vorsorge gehen,
00:13:37: d.h.,
00:13:37: der Krebs dann später entdeckt wird und natürlich die Behandlungen halt nur noch eingeschränkt möglich sind oder...
00:13:44: Stimmt leider genauso.
00:13:46: Männer sagen oft, ich brauche ihn nicht, das kriege ich nicht!
00:13:50: Das sind Dinge, die ich so höre.
00:13:52: Wobei das in letzter Zeit besser geworden ist.
00:13:54: Wir haben noch einen Unterschied in der Vorsorge-Lust, sagen wir mal so Frauen gehen denenziell häufiger zur Vorsorge jetzt überhaupt zur Vorsage untersuchen aber das nimmt jetzt ungefähr bald eine Gleichstande ein.
00:14:06: Das ist nur mehr ein paar Prozent der Unterschied und da können wir sehr viel bewirken durch einfach Information durch auch appellieren ans Verantwortungsgefühl von jungen Männern oder jungen Väternsagen bitte mit vierzigfünfundvierzig.
00:14:17: also die offizielle Empfehlung Bei der Darmkrebsvorsorge ist ab fünfundvierzig das zu beginnen.
00:14:22: Wo es relativ jung ist, aus meiner Sicht sollte man das noch weiter senken.
00:14:25: Wir sehen jetzt so in der Empfehlung dass wir sagen wenn Darm Krebs in der Familie ist dann sollte man schon ab fünfunddreißig das machen.
00:14:32: Machen immer mehr, immer auch Männer weil sie eine erhöhtes Risiko haben.
00:14:35: und da kann man beim Männern gerade sehr stark appellieren ans Verantwortungsgefühl und ans Rationale überlegen.
00:14:40: Weil jetzt ist die Darmspiegelung nicht die schlimmste Untersuchung überhaupt, sondern das ist eigentlich ein sehr angenehmer Untersuchungen.
00:14:46: Man schlaft dabei gut.
00:14:47: Das Einzige müssen wir uns also die Vorbereitung machen.
00:14:49: Man muss halt den Damen entleeren!
00:14:51: Aber die Männer... Beginn zu begreifen, das ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung.
00:14:55: Wenn ich mir jetzt mit Fünfundrissigvierzigfünfundvierzig eine Darmkrebsvorsorge machen lasse und ich kann Vorstufen des Katzinoms entfernen bin ich auf der sicheren Seite.
00:15:03: Und es ist so dass wir allein in Österreich noch immer an die viertausend Neuerkrankungen im Jahr haben am Darm Krebs und zwischen zwei und drei tausend Todesfälle.
00:15:11: Die meisten davon wären vermeidsbar wenn man rechtzeitig zur Darm-Krebsvorschage geht.
00:15:15: Das betrifft hauptsächlich die Männer, die jungen Männer.
00:15:18: Ja, jetzt sind Sie selber ein Mann.
00:15:20: Wie kann man denn die Männer ein bisschen mehr motivieren?
00:15:22: Dass sie zur Vorsorge gehen?
00:15:24: Durch Info!
00:15:25: Du kannst Männer und auch natürlich jetzt sagen wir es mal etwas provokant durch den Hinweis auf die Feierkeit.
00:15:30: Bist du zu feig für Vorsorge?
00:15:32: Warum?
00:15:32: Von was fürchtest du dich?
00:15:34: Fürchtest Dich vom Blutdruck vermohren, dass der festgestellt wird?
00:15:36: Dann können wir da helfen.
00:15:38: Fürchtest Du Dich von Tampole üben, dann kann man abtragen.
00:15:40: Du kriegst dafür keinen Tammkeps.
00:15:42: Fühltest du dich vor hohen Blutfetten?
00:15:44: Kann man es senken, dafür kriegst du keine Gefäßgeirose.
00:15:46: Keinen Herzinfarkt.
00:15:48: Über diese Schienen ... Wir sind in einem Zeitalter, wo wir immer provokativ auftreten müssen um Aufmerksamkeit awareness zu schaffen.
00:15:56: Da muss man ein bisschen spitzer vorgehen.
00:15:59: mit Infofolders und so.
00:16:01: kommt man nicht so weit.
00:16:02: Wir wissen ja, dass Österreich generell was die Vorsorge betrifft, der weit hinterher hinkt.
00:16:07: Absolut!
00:16:07: Das sind ja in den Zwei-Komach-Achprozenten der Bevölkerung, die tatsächlich das auch in Anspruch nimmt.
00:16:13: Was auch trauriger befunden ist, weil die Vorsage, die generelle Grundvorsorge, die VU, die Vorsorguntersuchung ist ja gratis und sollte man einmal im Jahr machen steht jedem Österreicher ab achtzehn zu und es machen eben nur jeder Zehnte oder jeder neuntein.
00:16:27: Das ist schon sehr wenig, weil wir könnten viel früher Leute herausbicken, die wirklich in einer schweren Risikosituation sind.
00:16:33: Und man muss ja als Mann – ich rede heute über den Mann – schon daran denken, dass der Mann eine Verantwortung hat für sich und seine Familie, für seine Kinder.
00:16:40: Da ist eine Verantwortung da, bei den Frauen auch da, aber die Frauen gehen eher zuvor.
00:16:44: Die Männer muss man mit diesem Huck sozusagen packen!
00:16:48: Mit der Frage nach der Feigheit?
00:16:50: Wieso trauen sie sich das
00:16:51: nicht?!
00:16:51: Wieso glauben Sie, dass sie nichts haben?
00:16:52: Wies so?
00:16:53: Mit welcher Rationalgrundlage?
00:16:55: und eben mit der sachlichen Information, dass man das da am Krebsresinger zum Beispiel mit der Vorsorge, mit der Spiegelung um bis zu neunzig Prozent senken kann.
00:17:03: Das ist ein Argument, dass meint er sich dem kannst du überhaupt nicht ausweichen als Mann.
00:17:07: Warum gehen Sie nicht?
00:17:07: Na das lasse ich mir nie machen!
00:17:09: Da hinten eine... Ja, es ist eine Untersuchung.
00:17:13: Frauen gehen jedes Jahr zum Gönäkologen, werden auch intime Untersuchen durchgeführt die sehr sinnvoll sind.
00:17:19: Und Männer sollten überhaupt einmal mit der Fünfundvierzig auch zum Urologen gehen, um die Broster da anzuschauen zu lassen.
00:17:24: Das wäre noch meine Frage gewesen genau.
00:17:25: Ja aber das ist der
00:17:26: nächste Punkt.
00:17:26: Aber die Darmgäbsforsache ist aus meiner Sicht, ich bin jetzt mein Schwerpunkt dieser die Magendarmmedizin.
00:17:31: Die sind wirklich ein Anliegen wenn es eine Untersuchung ist wo die Diagnostik gleichzeitig die Therapie ist.
00:17:38: Bei keiner anderen Untersuchungen hast du nur bei der Darmspiegelung.
00:17:41: Du kannst diagnostisch Sofort feststellen, dass ein Polypen ... Du kannst den entfernen.
00:17:45: Der Polyp ist die Vorstufe für Krebs.
00:17:47: Das heißt also, ihr habt mit einem Waschgang alles erledigt?
00:17:51: Wie oft sollte man das dann machen?
00:17:53: oder wie oft macht man eine Darmvorsorge?
00:17:55: Was empfehlen Sie da an?
00:17:57: Also das kommt auf ob ein Polyp da ist oder nicht.
00:18:00: Jetzt wenn wir mit forty-fünf beginnen und die Darmversorge war in Ordnung, da wurde kein Polyp entdeckt, dann sollte man es nach fünf bis sieben Jahren wiedermachen.
00:18:07: Und das ist so der regelmäßige Abstand, dass man wirklich auf der sicheren Seite.
00:18:10: Es gibt ganz selten sehr rasch wachsende Tumorarten, die sind aber wirklich extrem selten.
00:18:15: Generell ist man, wenn man regelmäßig zur Daumenkrebsfasur geht, wirklich auf den sicheren Seiten.
00:18:21: Das heißt, auch mit zunehmendem Alter muss man das dann nicht häufiger machen.
00:18:24: Weil es ist oft so ein bisschen mehr, die man auch hört und da muss ich das ja viel häufiger tun.
00:18:30: Und wenn ich einmal damit angefangen habe, naja... Ja quasi, dass wäre nie wieder los!
00:18:35: Und das ist wie eine Last, die auf einem liegt.
00:18:38: Die
00:18:38: sind Mütten auch durch die Biopsy etwas geschieht oder werden dann Krebsdälen verschleppt?
00:18:42: Oder durch die biopsy in Städteln nahe und dann kriegt man erst recht den Krebs?
00:18:46: Das sind Mützen, denen muss man wirklich aussehen gegen Treppen.
00:18:48: Das stimmt überhaupt nicht.
00:18:50: gibt es keine Beweise, keine Beläge.
00:18:52: Dass durch Biopsien von potenziell verdächtigen Gewebe Rebszellen verschleppt werden könnten.
00:18:58: Das gibt's nur bei einem einzigen sehr seltenen Rebs, das ist ja der sogenannte Weichteilsarkom, das aber wirklich extrem selten ist und man im Darmen gar nicht vorkommt.
00:19:07: Also diese Mütten, das soll man sich nicht machen lassen.
00:19:10: wenn wir einfach einmal... damit anfängt, dann ist man da quasi abhängig von der Untersuchung.
00:19:14: Nein!
00:19:14: So ist es eben nicht.
00:19:15: Man ist dann safe und auf der sicheren Seite.
00:19:17: Wenn heute ein Patient zu mir kommt, das ist immer das Beste was da passieren kann, du kommst mit forty-fünf, hast einen kleinen Polypen, der wird abgetragen Dann fällst du nämlich in das engmaschigere Kontrollprogramm, dann sind die Abstände so zwischen zwei, drei, fünf Jahren.
00:19:30: Das kommt dann auch auf den fein gewirblichen Befund, auf den historologischen Befund.
00:19:33: aber da ist man auf der absolut sicheren Seite weil dann Menschen, die Polypen haben und es sind ca.
00:19:37: dreißig Prozent der Leute haben Polypen, die haben ein deutlich erhöhtes Risiko darangrebst zu bekommen.
00:19:42: und wenn ich die frühzeitig befreie von ihren Polypen dann ist er sicher!
00:19:47: Das ist eine starke Argumente, wo ich eigentlich keine Gegenargumente finde.
00:19:51: Stimmt!
00:19:52: Aber man muss die Leute ja mal erreichen.
00:19:53: Man
00:19:53: muss sie erreichen und das immer wieder erklären und sagen und auch sagen dass die Untersuchungen selber völlig schmerzfrei sind.
00:19:59: Es gäbe dann noch immer solche Erzählungen durch den Raum.
00:20:02: Ja mein Opa hat das gehabt, es war furchtbar, das hat so weh, da haben wir jetzt so aufblasen Und dem haben's in Darm zu rissen und das war alles ganz wunderbar.
00:20:10: Ja es gibt Komplikationen, das kann man nicht leugnen aber die Komplicationsrate liegt bei eins zu zehn tausend, wenn man die schweren Komplikationen hernimmt.
00:20:18: Und ich sage immer das Risiko es nicht zu tun ist höher als das Risico es zu tun.
00:20:23: ganz klar hinsichtlich Katsynomvermeidung und da im Krebs gehört du den häufigsten Katsynamen dann kann ich wie gesagt bis zu bis zu neunzig Prozent vermeiden
00:20:30: Sonst von den Krebsarten her.
00:20:35: Da am Krebs ist einer der Krebsart, die Frauen und Männer betreffen natürlich.
00:20:39: Gibt es noch eine ganze Menge davon?
00:20:42: Gibt's da noch einen speziellen Verlauf bei Männern ganz anders als bei Frauen?
00:20:48: Natürlich
00:20:49: gibt es Prostata.
00:20:49: Das ist klar, weil Frauen haben keine Prosta.
00:20:52: Und die Brustata sollte man auch früh genug beginnen, sich anzuschauen.
00:20:56: Da ist zwischen fünfundfünfzig das ideale Alter zu beginnen mit der sogenannten PSA-Testung.
00:21:02: Das wird landläufig in jedem Labor gemacht und kann noch jeder Hausarzt machen.
00:21:06: Weil dieser Blutwert kann anzeigen dass eine Vergrößerung da ist bzw.
00:21:11: möglicherweise auch eine dummere Veränderung der Brustada.
00:21:15: Da muss man gar keine Beschwerden haben irgendwie Hahnstörungen oder so.
00:21:18: Das sollte man einmal machen in der Mitte des Lebens Und dann sollte man überhaupt alle ein, zwei Jahre mal zum Urologen gehen und sich anschauen lassen als Mann.
00:21:26: Ist wirklich sinnvoll!
00:21:27: Weil je früher das Poster der Katzenum auftritt, desto gefährlicher wird's wenn wir es als Altamann bekommen.
00:21:33: Das ist mit den fast gar nichts.
00:21:37: Mit dem kann man durchaus leben ohne Therapie.
00:21:40: urologische Situation und man sagt, da machen wir gar keine Therapie.
00:21:43: Da wäre die Therapie aufwendiger oder vielleicht schädlicher als es einfach zu lassen und zu beobachten.
00:21:48: Aber wenn man als fünftigjähriger Mann ein Brustadag hat in Umgeg, das muss man unbedingt frühzeitig erwischen und behandeln.
00:21:55: Dann kann man's heilen!
00:21:56: Weil der wächst schneller, dann machts mit den Dosenknochen, mit dem Standes kann sehr unangenehm sein.
00:22:01: Daher ist es wirklich sinnvoll rechtzeitig mal zum Urlogen zu gehen.
00:22:04: Wenn Sie jetzt sagen würden, Wie eine Checkliste quasi, in welchem Alter sollte man welche Vorsorge machen?
00:22:12: Im Idealfall.
00:22:14: Was wäre das dann?
00:22:15: Im ideal Fall macht man jedes Jahr alle zwei Jahre die gesunden Untersuchung, die normalen gesunden untersuchen und da werden die wichtigsten Blutwerte gemessen, da wird der Blutto gemessen und wird Körpergewicht gecheckt.
00:22:25: Da kommt man schon auf die meisten Risikofaktoren drauf.
00:22:28: Grundsätzlich kann man sagen, wenn die Familien einer Mese wir schauen heute in der Medizin wieder viel mehr auf was ist in der Familie geschehen bei den Vorfahren?
00:22:36: Wenn in der Familienanwesen der Familiengeschichte Herz-Geißler-Verkrankungen sehr häufig waren oder Tumor-Erkrankung, es gibt sogenannte Krebsfamilien.
00:22:42: Es gibt Herz-Greißer-Familie.
00:22:44: Das ist schon sehr geklastet und abhängig von der Verwandtschaft.
00:22:48: Gibt das dann eine Risikosituation?
00:22:50: Daher muss ich als Arzt fragen beziehungsweise weiß ich selber als Mann meine Vorfahren.
00:22:54: Mein Vater hat mit vierzig Jahren Herzen verkoppelt.
00:22:56: die Mutter ist auch mit fünfundfünfzig an einem Schlag im Spital gelegen.
00:23:00: Dann weiß ich als Dreißigerger, oh!
00:23:02: Das sollte mich unbedingt Blutfette anschauen lassen Blutdokontrollieren lassen, so mit den Nisten gehen.
00:23:07: Ultraschall-Untersuchung.
00:23:08: Sehr einfache Untersuchungen um das Arter aus Karose, also das Verkalkungsrisiko festzustellen ist der Halsultaschall, Karotesultaschei.
00:23:15: Den machen sehr viele Internisten und macht auch hier das Röntgenologische Institut.
00:23:20: Aus dem kann man sehr genau ablesen wie die Gefäßditation ist?
00:23:24: Wenn das Plan des, wenn die Karotis, die Halsschlagada schön ist, wenn innenhaut schön sind keine Ablegungen da sind, dann ist man schon nochmal auf der sicheren Seite.
00:23:32: Das sind sinnvolle Untersuchungen, die man eigentlich... Da gibt es noch keine akkten Empfehlungen dafür.
00:23:37: Aber ich mache das mit meinen Patienten wenn sie kommen und sagen schauen wir uns die Karotte an!
00:23:41: Wenn sowas in der Familie oder vorgekommen ist oder eben Blutfette erhöht sind, Blutter erhöht, Zuckerkrankheit da ist.
00:23:49: Und überhaupt?
00:23:51: Das ist ja ein ganz eigenes Thema für sich.
00:23:52: Die Positasepidemie, Pandemie.
00:23:54: Da sollte man auch messen die Insulinresistenz des Nüchterninsulinen Die nehmen dem Cholesterin auch.
00:24:01: das Abo B, heißt ein relativ neuer Blutwert.
00:24:04: Und das Lipoprotein A, das sind solche spezielle Werte, da muss man sie jetzt nicht merken.
00:24:08: Aber das sollten alle Ärzte mal machen, speziell bei Risikofamilien, wo ich weiß okay, dass sind Herzinfarkte, Kreislaufprobleme in frühen Alter schon
00:24:16: aufgetreten.".
00:24:17: Wenn Sie an Ihre Praxis denken, betreuen Sie viele Familien also über Generationen hinweg?
00:24:24: Weil das ja immer wieder auch ein Thema ist, dass man dann sagt naja jetzt sind die Kinder und da Anfang des Jahr achtzehn, neunzehn.
00:24:31: wo hin geht man denn jetzt?
00:24:33: Jetzt ist der Kinderarzt nicht mehr aktuell.
00:24:35: An allgemeinen Mediziner hat man vielleicht gar nicht so viele ... Ja, das ist richtig.
00:24:39: Ja, Kindern wenn sie anders bezogen was haben zum Internisten.
00:24:43: aber jetzt wäre es ganz spannend zu sagen okay... Ist das tatsächlich so, dass Sie dann auch Generationen übergreifend?
00:24:49: Das
00:24:50: ist tatsächlich so!
00:24:51: Ich bin ja schon ein alter Internist mit einer solchen Seite.
00:24:55: Natürlich habe ich jetzt schon Kinder von Patienten, die lange zu mir kommen und sich betreuen lassen.
00:25:00: Da weiß ich nicht, da bin ich ein Altfamilie-Doc, weil ich natürlich weiß, die Risikosituationen der Eltern, der Vorfahren oder vielleicht sogar auch drei Generationen gibt.
00:25:08: Familien, die kommen alle drei Generation zu mir.
00:25:12: Und das ist der große Vorteil, den wir haben als langjährig betreuerende Internisten.
00:25:16: Das wird wahrscheinlich die KI nicht so bitten können, die uns zum Teil in der Medizin schon sehr stark unterstützt aber dieses Beim Patienten sein und wissen und vernetzdenken können – das ist extrem wichtig auch in der Zuwendung in der Empathie weil ja Nachfahren von Jungverstorbernen an Krebsverstorbernen zB.
00:25:34: Eltern berechtigterweise Angst haben und sich dann auch checken lassen wollen.
00:25:38: tun wir es bei demjenigen, der schon die Eltern gekannt hat.
00:25:40: Das ist eine sehr sinnvolle Sache dass der Family Dog jetzt wieder auflebt.
00:25:46: Ja das ist eine schöne Geschichte würde ich sagen und ein schöner Schluss vielleicht auch.
00:25:51: also dass man das mitnehmen kann auch und den Ansporn hat einfach dass man die Familie auch vielleicht dazu animiert sich regelmäßig checken zu lassen Vorsorgechecks zu machen und da einfach seine eigene Gesundheitskompetenz auch wahrzunehmen.
00:26:08: Haben Sie sonst noch was, was die unseren Hörerinnen mitgeben wollen?
00:26:11: Ein Gesundheitskompatenz ganz ein wichtiges Schlagwort.
00:26:14: Ich glaube wir leben jetzt in Zeiten wo sich die Leute sehr viel informieren Google, ChatGPD, Gemini und so.
00:26:21: Das ist schon gut so.
00:26:22: nur es führt ob an gewissen Grad zu einer Verwirrung.
00:26:25: Da braucht man dann wieder jemanden ein Internist, allgemein Mediziner der das sortiert für den betreffenden Einzelnen.
00:26:31: Sonst stehe ich da mit tausend Informationen und kenne erst wieder nicht aus.
00:26:36: Da heißt es schon gut wenn sich die Leute die Gesundheitskompetenz aneignen wissen, da gibt's Blutwerte wie PSA oder das Lipopotene A oder das LDL-Kolisterin dass ich mir das anschauen lasse aber dann muss es irgendwann einen Arzt übernehmen und sagen man schau du bist in der und der Risikogruppe doch nicht drinnen weil du hast viele andere Kompetenzen du bist sportlich, du bist schlank.
00:26:54: Du lebst gesund das wir nicht unbedingt gleich was behandeln müssen.
00:26:57: Das beruhigte Menschen entspannt die Menschen und macht sie dann ein bisschen easier macht ihnen leichter dann das nächste Mal zu kommen.
00:27:03: zum Vorsorgecheck
00:27:05: also ich denke wir können mitnehmen.
00:27:07: Vorsorgen ist immer besser als heilen, würde ich sagen.
00:27:11: Und wenn Sie ein Vorsorgemuffel sind oder einen Vorsorgemuffel zu Hause haben dann können sie vielleicht unseren Podcast diese Folge als anders nehmen und sich einen Termin ausmachen bei Ihrem Internisten, bei ihrem allgemeinen Mediziner um mal den ersten Schritt zur Vorsorge zu machen.
00:27:27: Und was wir Ihnen auch noch ans Herz legen können, ist unsere nächste Folge von Hörnswert.
00:27:32: Die am siebenzwanzigsten März erscheint – da geht es nämlich um sexuelle übertragbare Infektionen und das betrifft auch Frauen- und Männer gleichermaßen!
00:27:41: Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Gesundheit!
00:27:46: Das war Hörnswert der Podcast der österreichischen Gesellschaft vom goldenen Kreuzer.
00:27:51: Mein Name ist Erika Sander.
00:27:54: Die ganze Folge zum Nachhören und Weiterleiten finden Sie auf der Homepage unter www.oeggk.at slash Podcasts und überall wo es Podcasts gibt!
00:28:06: Wir freuen uns auf Kommentare und Likes, um wenn sie keine weitere Folge verpassen möchten dann abonnieren Sie einfach Hörnswert.
00:28:14: Ich freue mich auf das nächste Mal und wünsche Ihnen bis dahin alles Gute und viel Gesundheit.
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