Mit Mut Barrieren überwinden – über Motivation als Kraft

Shownotes

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Dieses Sprichwort kennt vermutlich jede:r. Aber wer beherzigt es auch kompromisslos? Wie oft lassen wir uns nicht von Hürden oder Einschränkungen von unserem Ziel abbringen? Dr. Kasia Greco, Leadership Coach, sowie KR Thomas Haller, Gründer von hallermobil und erfolgreicher Paralympics-Teilnehmer, nehmen Barrieren als Ansporn, um sie zu überwinden. Wie sie die Motivation dafür finden, erzählen sie in dieser Episode von HÖRENSWERT Gastgeberin Erika Sander.

Noch mehr dazu gibt’s auch auf der Website von Thomas Haller Thomas Haller – Gesundheit, Soziales, Vortragender & Motiva-tor im Buch von Thomas Haller Buch „Die Macht der Willensstärke“ und auf der Website von Kasia Greco Kasia Greco Leadership Coach

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Produktion: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com Konzept und Grafik: accelent communications/www.accelent.at

Transkript anzeigen

00:00:04: Hörnswert – der Podcast der österreichischen Gesellschaft von Goldenen Kreuze.

00:00:18: Herzlich willkommen zu Hörn's Wert, Ihrem Gesundheits-Podcast!

00:00:22: Heute wollen wir gemeinsam ein wenig Berge versetzen, denn wir widmen uns dem Thema wie man mit Mutbarrieren überwinden kann und wir unterhalten uns über Motivation als Kraft.

00:00:34: Wohin will ist auch ein Weg?

00:00:35: Dieses Sprichwort kennt vermutlich jeder von

00:00:37: uns

00:00:38: aber wer beherzigt es auch kompromisslos?

00:00:41: Wer wird nicht oft von Hürden oder Einschränkungen vom Ziel abgebracht?

00:00:46: Meine heutigen Gäste sind angetreten, um Barrieren als Anspanner anzunehmen und sie zu überwinden gemeinsam mit uns.

00:00:54: Ich freue mich ganz besonders heute Dr.

00:00:56: Kasia Greco Leadership Coach sowie Komma Zadrat Thomas Haller Gründer von Hallermobil und erfolgreiche Paralympics Teilnehmer bei mir zu begrüßen.

00:01:06: Herzlich willkommen!

00:01:07: Herr Haller, Sie leben seit Ihrer Geburt mit spastischer Diplogie.

00:01:12: Was mit Lähmungen und motorischen Störungen in den Beinen verbunden ist?

00:01:17: Vielmehr möchte ich jetzt gar nicht dazu sagen, denn ich lade Sie ein, dass Sie vielleicht Ihre Geschichte ein wenig erzählen.

00:01:23: So herzlich willkommen!

00:01:24: Vielen Dank für die Einladung und gerne erzähle ich etwas von mir.

00:01:30: Durch Sauerstoff mangel habe ich diese spastische Diplologie.

00:01:33: Ich habe jetzt nicht direkt eine Lähnung in den beinen sondern einfach eine Muskelschwäche.

00:01:39: Und

00:01:40: gerade

00:01:41: diese Behinderung, die sich am Anfang meines Lebens als sehr mühsam und in der Schulzeit als sehr schwieriger herausgestellt hat durch Mobbing und sonstige Dinge, die sehr schwierig waren, weil ich ja mit lauter Kindern in einer Klasse war, die keine körperliche Behinderungen hatten, hat sich jetzt im Nachhinein für mich als Erfolg dargestellt.

00:02:04: Weil ich möchte vielleicht gleich am Anfang sagen Ich wäre heute wahrscheinlich nicht dort, wo ich bin.

00:02:10: Und so habe ich in den Fahrtendienst Haller Mobil gegründet, der heuer sein vierzigjähriges Jubiläum feiert.

00:02:19: Hab dann im Jahr zwanzig zwölf noch die Haller Promotion gegründe.

00:02:23: Bin über die Hypotherapie nach einer Operation mit zwölfe Jahren über die Hypotherapie dann zum sportlichen Reiten gekommen, wo man mich irgendwann mal darauf angeredet habe ob ich nicht etwas für den Parasport machen möchte und hab diesen in Österreich aufgebaut.

00:02:42: Und durfte mittlerweile sechsmal olympische Spiele reiten und freue mich jetzt in sechs Wochen nach Aachen zu dem Weltreiterspielen zu fahren!

00:02:51: Das ist ja ein toller Werdegang, wenn man so sagen darf.

00:02:54: Jetzt möchte ich noch mal einen Schritt zurückgehen.

00:02:56: was hat sie denn als Kind trotz der Mobbing-Geschichten in der Schule?

00:03:01: Wir kennen das alle Kinder können ganz furchtbar grausam sein.

00:03:05: Was hat sich denn da motiviert dran zu bleiben und an sich selbst zu arbeiten eigentlich?

00:03:12: Also erstens einmal muss ich schon sagen habe ich ein tolles familiäres Umfeld gehabt weil mich meine Eltern auch immer gepusht haben.

00:03:20: Und das Zweite war, dass ich mal eigentlich damals schon überlegt habe.

00:03:23: Entweder du gibst irgendwie nach und gehst dabei ein mehr oder weniger?

00:03:28: Oder kommst nicht weiter?

00:03:30: Und du versuchst dich durchzusetzen!

00:03:32: Das hat eigentlich schon in der Volksschule letzten Endes angefangen.

00:03:38: Wie ich drei Jahre bin hier in einer Schule mit mehrfach behinderten Kindern gegangen und dann haben sich meine Eltern einmal ausgestellt, daß ich also psychisch sehr unterlastet war und darum gekämpft, dass ich in eine normale Volksschule komme mit lauter Kindern die nicht behindert sind.

00:03:55: Und bin dann in die vierte Klasse quasi von der dritten auf die vierten Klasse gekommen.

00:04:00: wie man schon gesagt haben Kinder sind unvermehrtig oder sagen immer die Wahrheit.

00:04:04: Da waren aber auch andere Kinder die jetzt nicht so unbedingt beliebt sind und dann ist es auch mal drum gegangen das man in der Pause rauft als Kind natürlich.

00:04:13: Das war relativ spannend oder auch prägenz für mich weil wenn wir am Boden waren.

00:04:19: Wenn man ihn umgefallen hat oder am Boden war, war ich dann meistens der Stärkere und das hat mich sehr dazu gebracht also mich hier auch durchzusetzen und es ist dann so weiter gegangen.

00:04:30: Ich bin dann nachher in die AHS gegangen Und habe dann in der Aula mal einen, weil es mal nicht davon grenzt sind.

00:04:37: Habe ich erst gemobbt an der Fondgrenz und habe eine Krücke so nachgeschmissen, dass er am dreifachen Putzelbaum in die Aula geschlagen hat.

00:04:49: War natürlich direkt ein net begeistertes Eck.

00:04:52: Aber so habe ich mit letzten Endes durchgesetzt und habe auch die Achtung bekommen und war dann in einer Handelsschule... Da war ich dann in der zweiten Klasse, da waren wir mal neunundzwanzig Mädchen und sieben Buben.

00:05:04: Und ich war Klassensprecher.

00:05:06: Also

00:05:07: so hat sich das weiterentwickelt.

00:05:09: Wenn ich dann ins Arbeitsleben gehe ist es halt dann auch weitergegangen.

00:05:13: Es geht darum, seine Stärken zu erkennen und jemand der die Stärkungen von anderen sehr häufig immer erkennt ist die Kascha Greco.

00:05:22: Ich darf beim Du bleiben.

00:05:23: wir kennen uns schon sehr lange und es verbindet viel Persönliches auch.

00:05:29: aber was verbindet dich denn mit Thomas Haller?

00:05:32: Und warum pretet ihr auch gemeinsam auf?

00:05:35: Ja, zuerst einmal ein herzliches Dankeschön liebe Erika für die Einladung das auch ich heute einen kleinen Beitrag hier leisten darf.

00:05:43: und ja.

00:05:43: Ich gehe sehr gerne gleich auf den Thomas ein denn Thomas darf jetzt auch schon seit zehn Jahren kennen.

00:05:50: Zehn Jahre mit ihm zusammenarbeiten auf verschiedenen Ebenen Und Thomas ist für mich weit mehr als ein erfolgreicher Unternehmer oder sechsfacher Paralympischer Teilnehmer was sich absolut bewundernswert finde noch dazu wo ich er Mama eines Spitzensportlers bin, der selbst olympische Gedanken hegt.

00:06:09: Aber Thomas ist ja ein seltener Mensch, selten in der Hinsicht dass unsere Vorstellung davon zu verändern was möglich ist.

00:06:18: seine größte Stärke ist das war es egal ob im Unternehmerischen oder beim Spitzen Sport mitbringt und wir sprechen ja heute sehr oft über Diversität über Inklusion und der Unterschied zwischen darüber sprechen und sie wirklich leben, heißt Thomas.

00:06:35: Er definiert sich nicht über das was ihm fehlt, was er nicht machen kann sondern genau über beitragen kann und das ist Stärke, dass ist Motivation.

00:06:44: Und das ist genau das was wir gerade in Zeiten wie wir sie aktuell erleben wo sehr viel Unsicherheit in der Welt herrscht mehr denn je benötigen und genau deshalb arbeite ich so gerne mit ihm zusammen.

00:06:55: Wir kommen aus völlig unterschiedlichen Welten er aus der gelebten Erfahrung Ich Aus Leadership Strategie und Organisationsentwicklung.

00:07:04: aber wir vertreten die selbe Überzeugung Menschen wachsen nicht durch Mitleid, Menschen wachsen wenn man ihnen etwas zutraut.

00:07:15: und genau dieses Zutrauen das möchten wir auch weitergeben vor allem auch wenn wir gemeinsam auf der Bühne stehen.

00:07:22: Ja also das klingt schon sehr motivierend.

00:07:25: was motiviert dich denn persönlich?

00:07:28: Mich persönlich Motiviert Entwicklung.

00:07:32: Du hast richtig gesagt, wir kennen uns schon wirklich sehr lange und was in diesen zwanzig Jahren die wir uns kennen schon alles passiert ist wo ich mich weiter entwickeln durfte Aber auch musste, denn vom Leicht war nie die Rede.

00:07:48: Und es gibt kaum etwas Schöneres als mitzuerleben wenn ein Mensch plötzlich erkennt dass er viel größeres, viel mehr machen kann und leisten kann.

00:07:57: und einen großen Anteil daran haben auch meine Söhne die unterschiedlicher nicht sein könnten.

00:08:03: der eine mit vielen Regie hat es geschafft genau über diesen Studienweg wo mir viele gesagt haben, boah dein Sohn soll etwas ordentliches studieren aber er dadurch geschafft zu sich zu finden.

00:08:16: Er hat es dadurch geschafft seinen Gedanken, seine Ideen Ausdruck zu verleihen.

00:08:21: und auf der anderen Seite mein Spitzensportler er zeigt mir jeden Tag was Disziplin wirklich bedeutet.

00:08:28: und Spitzesport lehrt etwas das wir in Unternehmen sehr oft auch vergessen Motivation entsteht nämlich nicht an den Tagen wo die Mitteilen Wo die Pokale kommen sondern Motivations steht genau an den tagen an denen man trotz dem weitermacht.

00:08:45: Und genau dort beginnt dann für mich persönliche

00:08:49: Exzellenz.".

00:08:50: Haller und bei Ihnen, woher nehmen Sie Ihre

00:08:58: Motivation?

00:09:13: spüren das ganz besonders mit unserem Unternehmen auch in der öffentlichen Hand.

00:09:17: Und es ist unheimlich wichtig, gerade jetzt weiter zu tun und gerade jetzt sich zu überlegen wie kann man es verbessern um den Vertragspartnern die man hat auch mit ins Boot zu holen und gemeinsam eine optimale Lösung für unsere Kunden zu finden?

00:09:36: Also es sind eigentlich die Herausforderungen, an denen man wächst.

00:09:39: Das würde ich ja auch sofort unterschreiben und was einen schlussendlich motiviert.

00:09:45: Jetzt ist ein Steckenpferd von euch beiden gemeinsam vor allem das Thema Inklusion und Motivation.

00:09:51: Es liegt ein bisschen auf der Hand natürlich aber nicht so ganz weil ich glaube unter Inklusion kann man ganz viel verstehen und vor allem auch was das Ganze mit Kommunikation zu tun hat.

00:10:01: Das glaube ich sind ganz wichtige Aspekte.

00:10:06: Wie siehst du, wie entsteht Motivation in dem Zusammenhang und warum ist das ein Steckenpferd-Thema von euch?

00:10:13: Motivation, wie vorhin angesprochen ist etwas was wir heute mehr denn je benötigen.

00:10:19: Warum mache ich etwas?

00:10:21: Es ist nicht das Geld!

00:10:23: Geld brauchen wir, Einkommen brauchen wir.

00:10:25: umsetze brauchen wir unabhängig davon ob man jetzt angestellt ist, ob man selbstständig ist und ob man im Spitzensport ist.

00:10:32: Wir wissen dass Spitzen Sport bis man wirklich wohin kommt wo man auch ein Geld verdienen kann Das sind leere Kilometer, wenn es um Umsatz geht.

00:10:43: Und wenn ich danach laufen würde springen würde was auch immer machen würde dann gebe ich auf spätestens nach ein paar Wochen oder Monaten.

00:10:50: Wenn es aber darum geht diese Motivation Was will ich erreichen?

00:10:53: Was sind meine Ziele?

00:10:55: Was ist meine Träume?

00:10:56: Dann brauche ich eine kleine Prise an Idealismus einen großen Willen etwas zu schaffen und Motivations viel mehr als ein Charakterzug Weil sehr oft sagen die, na ja dem geht es ja gut.

00:11:08: Der hat einen starken Charakter.

00:11:09: das habt er mit aber nichts zu tun.

00:11:11: Motivation ist für mich das Ergebnis unserer Gedanken und unserer Umgebung der Menschen mit denen wir uns umgeben Mit denen wir auch eine vertrauensvolle Basis aufbauen Die uns inspirieren Und die uns dazu ermutigen zu sagen Auch du kannst es schaffen.

00:11:28: Das heißt, ich wünsche mir und das ist auch etwas was Thomas und ich regelmäßig versuchen zu machen nicht die anderen zu bemitleiden.

00:11:36: Das gehört schon in einem Satz dazu.

00:11:38: aber zehn Prozent dürfen sein Erika dass tut man so furchtbar leid.

00:11:42: Aber neunzig Prozent muss sein!

00:11:45: Was kannst du anders machen?

00:11:47: Was bist Du bereit zu gehen?

00:11:49: Lisa Diane eine bekannte Motivationsforscherin aus Amerika hat einmal gesagt if the price is clear ist cheap.

00:11:57: Also wenn ich weiß, was sich erreichen möchte und wenn ich das wirklich will

00:12:02: dann bin ich

00:12:03: auch bereit diese extra Meile zu gehen.

00:12:05: und oft ist es ja mehr als eine einzige Extra Meile.

00:12:09: sehr oft müssen wir viele extra Meilen gehen bevor wird diesen Return on Investment das heißt unseren Ehrgeiz die Motivation die uns voran treibt damit wir die Resultate sehen ob dem Sport sind, ob dem Unternehmertum sind, Ob die auf der klassischen Karriereleiter sind, immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

00:12:28: Und das funktioniert nicht mit Fortschriften, mit Regeln sondern das funktioniert nur dann wenn wirklich diese Motivation dahinter steckt.

00:12:35: und deswegen ist für mich gute Führung auch nicht etwas was ganz einfach den Menschen sagt wie Stundenplan aus der Schule?

00:12:44: Wie soll das alles funktionieren?

00:12:46: Sondern gute Fährung ist für Gute Führung schafft für mich Bedingungen, unter denen Motivation überhaupt entstehen kann und genau darüber sprechen der Thomas und ich in unseren Workshops und Vorträgen.

00:13:01: ist sehr inspirierend.

00:13:02: Und jetzt haben wir das Thema, die kannst du ein bisschen noch angesprochen.

00:13:06: Es gibt die Herausforderungen und es gibt die Barrieren, denen man sich stellen muss.

00:13:10: Sie lieber Herr Hallau oft manchmal tatsächlich faktisch aber auf dieses Jahr so dass barrieren ja oder dass man selbst sich eine eigene Barriere eigentlich macht wo keine ist würden sie das unterschreiben?

00:13:24: Kommt schon vor aber dann ist mal gut beraten die rasch zu erkennen um sie wieder abzubauen.

00:13:30: Mit alles, was man sich selbst aufbaut kann man auch selbst wieder abbauen.

00:13:33: Das heißt das ist Ihr Lebensgerät und würde ich fast sagen auch oder?

00:13:37: Weil Sie leben ja Ihre Stärken vor allem und bringen auch das hervor.

00:13:41: Was würden sie denn einem Unternehmen jetzt mitgeben?

00:13:45: zum Thema Barrieren Inklusion?

00:13:48: Was ist da das Wichtigste für Sie?

00:13:50: Da möchte ich als Allererstes sagen, weil ich vorher gesagt habe Inklusion und Kommunikation.

00:13:54: Was hat das denn miteinander zu tun?

00:13:57: Das ist aus meiner Sicht untrennbar miteinander verbunden.

00:14:01: Weil ich kann ohne klarer Kommunikations keine Inklusion leben.

00:14:07: Und das ist ja auch das was wir heute sehr oft erleben und eben auch gerade in Unternehmen erleben die sich vielleicht nicht trauen Menschen mit Behinderung anzustellen weil sie da einfach nicht wollen, weil sie Berührungsängste haben und die gehören ihnen genommen.

00:14:26: Es geht ums Miteinander es geht um die Kommunikation.

00:14:29: wie spreche ich jemanden an?

00:14:31: Und warum spreche sich jemandem der im Rollstuhl sitzt jetzt anders an als jemand der gehen kann?

00:14:37: Warum spreche Ich eher mit einer Begleitperson als mit den Betroffenen selber?

00:14:42: Das ist ein großes Thema und das sind einfach die Themen die wir lösen müssen.

00:14:47: Funktionieren, hundertprozentig funktionieren wird es erst dann wenn wir über das Wort oder über das Thema Inklusion heute nicht mehr reden müssen.

00:14:55: Haben Sie einen Tipp aus Ihrem eigenen Unternehmen?

00:14:59: Also bei uns funktioniert so dass wir mit allen ganz normal umgehen und wir von jedem egal ob der jetzt eine Behinderung hat oder nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten die Leistungen verlangen aber die nicht nur heute sondern auch in einem Jahr.

00:15:12: Das heißt, wenn sich bei uns jemand bewirbt der eine Behinderung hat dann wird man schauen ob man diese Behinderungen kompensieren kann.

00:15:21: Ob das möglich ist dass er trotzdem seine Leistung bringen kann und wenn es weniger Leistung ist und wir entscheiden uns dafür dann ist es weniger Leistung.

00:15:30: aber was für nicht akzeptieren ist also dann in ein Jahr kommt oder bei irgendwelchen Dingen dann kommt und sagt naja ich kann das nicht weil ich bin ja behindert Das wird oft ausgenutzt.

00:15:40: Ja, das heißt die Inklusion muss eigentlich wenn man darüber spricht genau auf beiden Seiten gelebt werden.

00:15:46: ja absolut jetzt Kasia ist es so.

00:15:48: du hast angesprochen du bist Jahrzehnte schon in der Unternehmensstrategie im Leadership Coaching unterwegs hast ganz viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Teams gemacht.

00:15:58: was könnten denn wenn du so zurückblickst auf deine Erfahrungen diese Teams und auch Führungskräfte von Thomas Hall erlernen?

00:16:07: Dummeres erinnert uns an einen der größten Fehler moderner Führung.

00:16:12: Wir bewerten Menschen nämlich oft nach ihren Einschränkungen statt, nach ihrem Potenzial.

00:16:17: und gute Führungen ich habe es vorhin schon ausgeführt beginnt aber genau andersrum.

00:16:21: sie fragt nicht was kann jemand nicht sondern was wird möglich wenn wir diesen menschen vertrauen?

00:16:28: Das verändert Teams, das verändert Unternehmen und manchmal verändert es auch das ganze Leben.

00:16:34: Weil wir ja sehr intensiv in dieser Arbeitswelt integriert sind!

00:16:39: Und wenn wir das nach außen tragen können, können andere Menschen positiver Hinsicht anstecken.

00:16:45: Indem wir sagen bei uns im Unternehmen wird er so und so gelebt, dass kann in anderen und weiteren Unternehmen wieder hineingetragen werden.

00:16:52: Und das ist glaube ich diese Stärke den Mut zu sagen und niemand besser als Thomas Haller kann... ja auch authentisch aufgrund seiner Geschichte, aufgrund deiner Historie aufzeigen.

00:17:02: Ganz nach seinem Motto Geht Nicht Gibt es nicht?

00:17:05: Genau geht nicht gibt's nicht!

00:17:07: Das hat mich schon sehr fasziniert.

00:17:09: wir haben ja schon einmal auch miteinander gesprochen.

00:17:11: und das Motto das muss ich immer wieder mir selbst aufsagen weil natürlich jeder seine Herausforderungen hat.

00:17:18: und jetzt haben wir gesprochen Die Herausforderungen, die gibt es natürlich auch wenn man eine Menschen der körperlich eingeschränkt ist beschäftigt.

00:17:28: Ich würde jetzt ganz stark mitnehmen ja es kommt auf die Stärken an dass man die herausfindet und das man die auch richtig einsetzt.

00:17:35: in Unternehmen haben sie eine Forderung auch an die Politik was man noch tun könnte.

00:17:42: Also meine klare Forderung an die Politik ist eine klare offene Kommunikation, weil das ist das was heute überhaupt nicht passiert.

00:17:51: Das geht immer nach Befindlichkeiten oder viel zu vielen Nachbefindlichigkeiten.

00:17:56: Keiner spricht Klartext, keiner sagt, wenn er sagt er bemüht sich dann passiert es auch.

00:18:03: Jeder hat seine Befindlichkeiten und man muss immer aufpassen, mit wem redet man was.

00:18:09: Und warum?

00:18:10: Das ist eigentlich sehr traurig gerade in Zeiten wie diesen wo uns hinten und vorne eher das Geld fehlt, wenn man tagtäglich hört in den Medien Warum rücken wir nicht zusammen und warum reden wir nicht klartext miteinander?

00:18:25: und warum versuchen wir nicht empathisch den anderen seine Meinung zu akzeptieren und zu respektieren, auch wenn man nicht dergleichen Meinung ist.

00:18:35: Sondern immer versuchen einen Konsens zu finden.

00:18:38: Mein Eindruck ist momentan in der Politik wer kann wem es bessere oder größere Hacklingskreuz haben?

00:18:44: Und das ist eigentlich sehr traurig weil ich's nicht notwendig wäre.

00:18:47: Ja also ich nehme mit die Kommunikation ist es wieder die klare Kommunikationskrasche.

00:18:53: wo können wir denn alle noch ein bisschen besser werden?

00:18:55: vielleicht?

00:18:57: Da gibt es ganz sicher an viele Bereiche, wenn wir ehrlich zueinander sind.

00:19:01: Aber was ich mir wünsche um jetzt wieder auf das Thema Inklusion zu kommen mein allergrößter Wunsch ist dass Inklusion endlich nicht mehr als soziale Verpflichtung betrachtet wird und gelebt wird sondern dass es automatisch Teil unseres Lebens ist denn jeder hat seine Stärken ein jeder hat seinen Schwächen mit oder ohne körperliche Beeinträchtigungen.

00:19:24: Wir müssen das Ganze als wirtschaftlicher schauen.

00:19:26: Sie sehen den Inklusion.

00:19:27: ist eine wirtschaftliche Chance.

00:19:30: Und die innovativsten Teams, die sind sehr selten homogene Teams und unterschiedliche Erfahrungen erzeugen nun einfach bessere Ideen – ob das Team sind, die aus Männern und Frauen bestehen, Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Weltteilen herkommen?

00:19:45: Wir haben unterschiedliche Perspektiven und genau diese führen zu besseren Entscheidungen!

00:19:50: Bringen Sie auf die Ideen, die woanders schon großartig

00:19:53: funktionieren?!

00:19:53: Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden wie man so schön sagt sondern wir dürfen bei genau diesen inklusiven Teams aus dem vollen Schöpfen und dadurch mehr Wert im wahrsten Sinne des Wortes erzeugen.

00:20:06: Und deswegen ist Inklusion keine soziale Frage, keine Frage des Mitleids – sie ist eine Frage von Qualität und in Wirklichkeit ist sie genau das Rezept für erfolgreiche Unternehmen und unsere Zukunft!

00:20:19: Ja vielen Dank.

00:20:20: ich nehme vor allem mit.

00:20:21: es geht darum den Mut zu haben Barrieren zu überwinden vielleicht auch sich Ja, all jenen anzunehmen wo man auf den ersten Blick nicht gleich die Stärken erkennt und das hat nichts ausschließlich mit einer Behinderung zu tun sondern jeder hat Stärkungen und Schwächen und dass man die fördert.

00:20:38: Und ich glaube es war schon sehr motivierend!

00:20:41: Wenn Sie lieber Hörerinnen noch mehr erfahren möchten nämlich auch was

00:20:45: uns

00:20:46: nämlich jeden Einzelnen persönlich noch motivieren könnte, dann hören Sie sich doch auch unsere zweite Tippfolge mit Thomas Haller und Kascha Greco an.

00:20:55: Ja wo wir noch persönliche Einbrücke hören werden?

00:20:59: Und bis dahin sage ich mal herzlichen Dank an sie beide als meine Gäste!

00:21:04: Ich wünsche Ihnen lieben Hörerinnen und Hörern noch viel

00:21:07: Gesundheit!".

00:21:09: Das war Hörenswert der Podcast der österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuzel.

00:21:14: Mein Name ist Erika Sander.

00:21:17: Die ganze Folge zum Nachhören und Weiterleiten finden Sie auf der Homepage unter www.oeggk.at slash Podcasts und überall wo es Podcasts gibt!

00:21:29: Wir freuen uns auf Kommentare und Likes, um.

00:21:32: wenn sie keine weitere Folge verpassen möchten dann abonnieren Sie einfach Hörnswert.

00:21:37: Ich freue mich auf das nächste Mal und wünsche Ihnen bis dahin alles Gute und viel Gesundheit.

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