Unser Rat zu: Autismus

Shownotes

Menschen mit Autismus sind weder gefühllos noch zwingend hoch begabt. Sie haben eine angeborene neurologische Entwicklungsstörung. Welche Herausforderungen das für die Betroffenen wie auch ihr Umfeld mit sich bringt, darüber hat Gastgeberin Erika Sander in der ersten Episode der Doppel-Folge „Im Spektrum: Was Autismus wirklich bedeutet“ mit Mag.ª Patricia Weibold gesprochen. In der zweiten Episode geht die Pädagogin und Spezialistin für die Beratung neurodivergenter Menschen auf spezifische Fragen von Eltern ein, die nicht wissen, wie sie Verhaltensweisen ihres Kindes deuten sollen oder die bereits eine entsprechende Diagnose erhalten haben.

Der erste Teil dieser Doppel-Folge ist nachzuhören unter diesem Link: https://hoerenswert.podigee.io/70-autismus

Für weiterführende Informationen, Unterstützung und als Anlaufstelle für Diagnose sind zu nen-nen: Österreichische Autisten-Hilfe https://www.autistenhilfe.at/

Ambulatorien der Wiener Sozialdienste https://www.wienersozialdienste.at/kinder-jugendliche/ VKKJ https://www.vkkj.at/

Pro Mente (Wien/NÖ) bietet mobile Intensivbegleitung, Schul- und Kindergarten-Assistenz sowie Freizeitassistenz https://www.promente-autismus.at/

Auf der Website der NEUROdiver Akademie gibt es außerdem eine Kompaktreihe rund um das Thema Autismus: Kompaktreihe für Eltern rund um das Thema Autismus und Informationen über „NEUROdiver Companion“, die neue kostenlose App für Eltern. https://neurodiver-akademie.at/reihen

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, schreiben Sie an gesellschaft@oeggk.at. Mehr Informationen und alle Podcast-Folgen unter oeggk.at/podcast. facebook.com/oeggk Produktion: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com Konzept und Grafik: accelent communications/www.accelent.at

Transkript anzeigen

00:00:04: Hörnswert.

00:00:08: Der Podcast der österreichischen Gesellschaft von Goldenen Kreuze.

00:00:18: Menschen mit Artismus sind weder gefühllos, noch zwingend hochbegabt.

00:00:23: Das haben wir in unserer ersten Episode unserer Doppelfolge von Frau Magister Patricia Weibold, Pädagogin Spezialistin für die Beratung Neurodivagent der Menschen gehört.

00:00:34: Heute wollen wir auf spezifische Fragen von Eltern Betroffenen eingehen, die nicht wissen wie sie Verhaltensweisen ihres Kindes deuten sollen oder bereits eine entsprechende Diagnose erhalten haben und jetzt einfach Tipps brauchen, was Sie im Alltag noch tun können.

00:00:53: Sollten Sie unsere erste Doppelfolge noch nicht gehört haben empfehlen wir damit anzufangen denn da erfahren Sie, was Autismus ist und was es nicht ist.

00:01:03: Liebe Frau Weibold!

00:01:05: Vielen Dank nochmal fürs Kommen.

00:01:06: Wir sind heute in unserer Tippfolge und da geht es ganz stark darum, dass wir wirklich Betroffene Angehörige abholen wollen!

00:01:16: Was sind so diese typischen Symptome die man beobachten kann bei einem Kind vor allem?

00:01:22: Ja, das ist tatsächlich sehr früh beobachbar.

00:01:24: Wenn der Eltern gut hinschauen und fache Leute, es sind einerseits dass die Kinder wenig oder kaum Blickkontakt zeigen, dass sie oft nicht reagieren auf zu hofen des Namens zum Beispiel, dass sich soziale Situationen oft vermeiden weil die oft sehr schwierig und überfordern für diese Kinder sind, dass die kinder vor allem vielleicht im Wahrnehmungsbereich den Eltern auch auffallen wenn so makustische visuelle Reize zb auch geht Ja, auch dass die Sprachentwicklung oft sehr verzögert oder spät beginnt.

00:01:55: Gut!

00:01:55: Das heißt fachliche Abklärung ganz wichtig und zu früh wie möglich einfach die Expertise... holen.

00:02:02: Genau, damit Eltern ihrem Gefühl vertrauen und früh genug tatsächlich dann sich austauschen und fachlich einfach eine Einschätzung und Abklärung aufholen.

00:02:10: Was kann ich denn als Elternteil jetzt machen?

00:02:13: Ich habe die Diagnose erhalten wenn ich mein Kind im sozialen Gefüge zu Hause im Kindergarten habe worauf kann ich den besonders achten?

00:02:23: Ja, ich glaube wichtig ist das Eltern-Nettgefahr laufen.

00:02:26: Was ich verstehen kann, soziale Kontakte zu meiden weil sie oft sehr schwierig sind sondern im Gegenteil die gezielt auch anzubalken und diese Lernerfahrungen sehr wichtig sind.

00:02:35: aber zu beachten dass Kinder oft mehr Pausende zwischen brauchen weil einfach soziale Situationen sehr anstrengend sind.

00:02:42: wo Eltern auch gut unterstützen können, ist das sie zu Hause versuchen, Struktur gezielt einzusetzen.

00:02:48: Zum Beispiel das Spielsachen, Alltagsdinge die die Kinder benötigen und vielleicht ihre fixen Plätze haben.

00:02:54: Das schafft Struktur und Sicherheit.

00:02:56: auch, dass die Eltern vielleicht Abendrituale einführen damit Kinder sich besser darauf vorbereiten können, vielleicht auch besser regulieren und zu einem Schlaf kommen.

00:03:07: also da können Sie mittels Strukturn visuellen helfen sehr viel im Alltag auch unterstützen.

00:03:12: Und wie kann man, wenn man vielleicht auch Angehöriger ist von Eltern diese unterstützen?

00:03:18: Wie können die Eltern einfach emotional ein bisschen losgelöst von dem Ganzen ja den Alter kennenlernen.

00:03:25: Ja, ja.

00:03:26: Also die Alltagssituationen sind oft sehr belastend für Familien des Schildern viele.

00:03:31: Kein Wunder dass es oft dann auch auf paar Ebenen oft zu Schwierigkeiten kommt und ich würde mir da wünschen das gerade Angehörige da auch involviert sind.

00:03:38: Das kann seine Oma oder eine Oper die auch unterstützen also man die auch mit einbindet wo es tatsächlich Wissensvermittlung braucht, dass die oft verstehen.

00:03:47: Weil gerade Eltern oft sagen da kommen oft Schulzuweisungen du musst strenger sein mit dem Kind oder eben das Erziehungsverhalten passt nicht.

00:03:54: Das heißt je mehr da Verständnis auch da ist und Unterstützung umso besser die Entlastung in den Familien und so besser können sich die Kinder auch entwickeln.

00:04:02: Gibt's da irgendwelche Anlaufstellen, die Sie jetzt unseren Hörerinnen und Hörern einfach mitgeben wollen?

00:04:08: Ja, also wenn man jetzt in Wien schaut ja dann ist es tatsächlich kann man sagen mal der Dachverband Odissenhilfe den sehr lange gibt die Diagnostikabklärung Behandlung und Beratungen auch anbieten.

00:04:19: Auch die Ambulatorien zum Beispiel von den Wiener Sozialdiensten oder vom VKK je auf der psychosoziale Dienst das sind auf jeden Fall Anlaufstellen Und dann natürlich auch Fachleute in freier Praxis.

00:04:32: Die Tätik sind, die braucht es ganz dringend weil wir der Zähli immer noch eine große Versorgungslücke haben.

00:04:37: das heißt ich empfehle Eltern sich wirklich früh genug anzumelden und früheren Stellen zu gehen wenn man mit tatsächlich sowohl in der Diagnostik vor allem auch im Therapiebereich mit lange Wartezeiten rechnen muss.

00:04:48: Ja erneut vielen herzlichen Dank, die angesprochenen Anlaufstellen haben wir für unsere Hörerinnen und Hörern wie gewohnt in die Shownotes auch gestellt.

00:04:58: Wir hoffen dass wir mit dieser Folge einige Mythen aus der Welt schaffen konnten und vor allem auch Fragen beantworten konnten!

00:05:06: Ich freue mich wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder dabei sind und uns treu bleiben.

00:05:10: bei Höhrenswert Ihrem Gesundheits-Podcast.

00:05:14: Das war Hörnswert, der Podcast der österreichischen Gesellschaft vom goldenen Kreuzer.

00:05:19: Mein Name ist Erika Sander.

00:05:21: Die ganze Folge zum Nachhören und Weiterleiten finden Sie auf der Homepage unter www.oeggk.at slash podcast und überall wo es Podcasts gibt!

00:05:34: Wir freuen uns auf Kommentare und Likes – um wenn sie keine weitere Folge verpassen möchten dann abonnieren Sie einfach Hörnswert.

00:05:42: Ich freue mich auf das nächste Mal und wünsche Ihnen bis dahin alles Gute und viel Gesundheit.

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